Es gibt keine rassespezifischen Krankheiten.

Alle bei Kromfohrländern vorkommenden Erkrankungen gibt es auch in anderen Rassen.

Als da wären z.B.

In zwei Fällen ist auch angeborene Taubheit vorgekommen.

 

Der RZV der Kromfohrländer e.V. ist sehr darum bemüht, die auftretenden Krankheiten durch zuchtlenkerische Maßnahmen zu bekämpfen.

In turnusmäßigen Abständen wird der jeweilige Gesundheitszustand der einzelnen Hunde abgefragt. Besitzer, deren Kromfohrländer zwischen 1 und 6 Jahre alt sind, werden alle zwei Jahre angeschrieben. Ist der Hund über 7 Jahre alt, so erfolgt die Abfrage im dreijährigen Modus. Die Daten werden in einer Datenbank erfaßt und gepflegt.

 

Dadurch hat sich z.B. auch feststellen lassen, dass Kromfohrländer nach Kastrationen gerne zu Inkontinenz neigen, mal mehr, mal weniger.

Es ist also jedem Kromfohrländerbesitzer dringend davon abzuraten, seinen Kromi „einfach mal so“ kastrieren zu lassen, ohne medizinische Notwendigkeit – vielleicht nur, weil es einem irgendjemand (sei es Hundeschule oder anderer Hundebesitzer) empfohlen hat.

Hat man einen stark triebigen Rüden, so gibt es auch die Möglichkeit, erstmal mit einer sog. „Kastrationsspritze“ (chem. Kastration) zu testen, inwieweit sich der Hund hormonell steuern läßt. Es muß nicht immer gleich „geschnippelt“ werden. Und kastrierte Hunde gehen natürlich unserer Zucht verloren und schränken die genetische Vielfalt ein.

Auch Hündinnen neigen nach Kastrationen zu Inkontinenz.